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Plakate, Beschriftungen und Banner

Plakate

Eine Collage aus acht Plakaten.

Plakate, die auf große Wirkungen abzielen.

Wenn es Botschaften gibt, die Aktivisten an öffentlichen Orten präsentieren müssen, denken sie üblicherweise daran, Plakate zu erstellen. Sie sind dafür vorgesehen, an Laternenpfählen, Wänden oder ähnlichen Orten aufgehängt zu werden. Sie können in Form und Größe variieren.

Eine Collage aus zehn Plakaten.

Plakate, die Botschaften vermitteln.

Die kleinen Plakate ähneln gewöhnlichen Flugblättern. Plakate aufzuhängen war, und ist bis heute, eine verbreitete Strategie, um Botschaften über ein Ereignis oder eine Angelegenheit zu verbreiten. Mehrere Gruppen aus zwei oder drei Menschen können an einem Abend aufbrechen, um verschiedene Teile der Stadt mit Plakaten zu bedecken. Zwei von ihnen können damit beschäftigt sein, das Plakat aufzuhängen – einer muss es halten, der andere muss es mit einer Kleber-ähnlichen Substanz oder durchsichtigem Klebeband befestigen, während ein Dritter damit beauftragt sein könnte, wachsam zu sein und Ausschau nach der Polizei zu halten. Denn das Aufhängen von Plakaten galt oft in vielen Orten in Kanada als Rechtsverstoß.

Eine Collage aus neun Plakaten.

Plakate, die Solidatirät zeigen.

Große Plakate, im Bereich von 50,8 cm x 76,2 cm oder sogar größer waren für eine dauerhafte Anzeige in Innenbereichen vorgesehen. Sie können ein höheres Ausmaß an Design und Produktion aufweisen, da, im Gegensatz zu Straßenplakaten, hier die Wahrscheinlichkeit geringer ist, dass sie in kurzer Zeit niedergerissen werden. Somit rentieren sich die zusätzliche Arbeit und die höheren Kosten.

Beschriftungen und Banner

Eine Menschenmenge bei einer Landarbeiter-Kundgebung. Viele von ihnen halten Schilder, die zum Boykott amerikanischer Trauben und Kopfsalat aufrufen.

Vom Jahr 1965 bis 1970 boykottierten Kanadier von Küste zu Küste amerikanische Trauben und Kopfsalat. Sie demonstrierten und marschierten, um sich mit Landarbeitern zu solidarisieren.

Politische Beschriftungen sind dazu bestimmt, gehalten zu werden –häufig in einer Demonstration oder einem Protest – oder an sichtbaren Orten montiert zu werden, beispielsweise auf einem Balkon oder einem Vorgarten. Ein Protestmarsch kann vorgedruckte Beschriftungen, die die Gewerkschaftsarbeiter zur Verfügung stellen, erhalten, aber gewöhnlich bringen individuelle Teilnehmende auch ihre hausgemachten Beschriftungen mit.

In Demonstrationen gibt es oft einige Banner, die so groß sind, dass zwei oder mehr Menschen diese halten müssen.

Eine Beschriftung am Rande der Autobahn mit einem dunklen Haufen von Giftmüll daneben rechts. Die Beschriftung besagt: „A Tribute to the Government of Canada. Here lie the remains of what was once the Cutler Acid Plant - 9000 truckloads of contaminated waste. Owned and operated in consecutive eras by Noranda Mines and CIL, the plant shut down in 1963, leaving us with this great legacy. DIA negotiated the lease on behalf of the Band and settled it without including us. The People of Serpent River Indian Ban dedicate this site to them, in recognition of their relentless pursuit of good on our behalf. God Save the Queen.“ (Eine Hommage an die kanadische Regierung. Hier liegen die Überreste dessen, was einst die Cutler Acid Anlage war – 9000 LKW-Ladungen kontaminierten Abfalls. Im Besitz und betrieben in aufeinanderfolgenden Zeiten von Noranda Mines und CIL, wurde die Anlage 1963 geschlossen und hinterließ uns dieses großartige Erbe. DIA verhandelte den Mietvertrag im Namen der Band und schloss ihn ab, ohne uns miteinzubeziehen. Die Angehörigen des Serpent River Indianerstammes widmen ihnen diesen Ort in Anerkennung ihres unermüdlichen Strebens nach dem Guten in unserem Namen. Gott schütze die Königin).

Beschriftungen können auch an festen Standorten, am Rande der Autobahn, angebracht werden, um die vorbeifahrenden Menschen zu erreichen. Diese Beschriftung, die an der TransCanada Highway von der Serpent River Indian Band angebracht wurde, ist besonders schlagkräftig.